Hallo Welt & liebe Deininger Bürger

Sehr geehrte Bürger meiner Gemeinde. Demütig und mit großer Freude möchte ich mich für dieses großartige Wahlergebnis zum Gemeinderat und für den Kreistag bei Ihnen allen bedanken. Ich werde versuchen diesem großem Vertrauensvorschuss gerecht zu werden. Hochachtungsvoll Peter Hollweck

Vorab: Alles was Ihr über mich wissen wollt, könnt Ihr mich natürlich auch persönlich fragen 🙂

 

Ich stamme  aus einer großen Familie.

Ich bin auf dem landwirtschaftlichen Betrieb meiner Eltern mit 4 Geschwistern in Unterried bei Litzlohe, in der Gemeinde Pilsach aufgewachsen. 

Nachdem dieser Hof meines Bruders nun nicht nur Käse oder Fische anbietet, sondern jetzt ganz neu auch Übernachtungen unter Landoase Hollweck, möchte ich natürlich auch das bewerben.

Mehr zur Geschichte unseres Hofes und der ganzen Gegend um das Langenthal finden Sie unter Pajowini.de der Website meines Onkels. Wirklich interessant sind darauf die Tonaufnahmen meines Großvaters wo er über den ersten und zweiten Weltkrieg und dessen Auswirkungen spricht. Wirklich hörenswert. 

Meine Familie und Verwandschaft (noch nicht alle)
Ein großer Teil meiner Familie und Verwandschaft sehen Sie auf diesem Bild

Die Liebe

Glücklich verheiratet mit meiner geliebten Frau Sabine und unseren zwei Kindern Jakob und Hannah leben wir in Deining.

 

Meine Frau Sabine und ich.
Nach 28 Jahren Partnerschaft immer noch die Frau meiner Träume.

Gemeinsam mit unseren tollen Angestellten betreiben wir die Tankstelle mit Getränkemarkt in Deining. Als eine der letzten eigenständigen Tankstellen des Landkreises bestreiten wir davon unseren Unterhalt.

Arbeiten die getan werden müssen.
Schneeräumen ist kein Hobby, aber man kommt von mal zu mal wieder rein 🙂

Meine Hobbys?

nachdem ich mich nunmehr schon über 18 Jahre ehrenamtlich für die Gemeinde Deining als momentan 3ter Bürgermeister, Mitglied des Gemeinderates der Gemeinde engagiere, ist die Zeit echten Hobbys nachzugehen rar. 

Erste Gemeinderatssitzung am 12.5.2020. Auf dem Bild ist der frisch vereidigte Bürgermeister der Gemeinde Deining Peter Meier mit den neuen Kollegen im Gemeinderat. 2te Bürgermeisterin wurde Gaby Feierler Egner und ich darf den Bürgermeister als 2ter Stellvertreter vertreten.

 

Dank Ihrer Stimmen wurde ich in den Kreistag des Landkreises Neumarkt gewählt und durfte dort am 18.5. 2020 meinen Eid als Mitglied des Kreistags ablegen. Mein erklärtes Ziel ist es im Landkreis Neumarkt ein Hospiz für unsere Bürger zu errichten bzw. zu installieren. Erste Gespräche haben in kleinen Kreisen stattgefunden. Ein „würdiges Sterben“ muss auch bei uns in unserem Landkreis möglich sein. Wir haben Dank der Donauer Stiftung im Klinikum Neumarkt die Palliativ Station erhalten, dies war ein großer Schritt denn der Bedarf war bei uns bis dahin unbekannt. Dies kann aber auf Dauer nur ein Zwischenschritt zu einem Hospiz sein. Ich bekomme bereits eine breite Unterstützung für diese Vision aus der Bevölkerung. Ich hoffe auch die Mitglieder des Kreistags und den Landrat von diesem Bedarf überzeugen zu können. Bildquelle: Röhrl Neumarkter Tagblatt

Singen mit Cantiamo und Moments

In meiner Freizeit versuche ich meine Leidenschaft fürs Singen in verschiedenen Chören wie Cantiamo in Neumarkt und Moments eine Vierer Combo mit Freunden immer noch auszuleben. Hier gestalten wir die kirchlichen Feiern sei es bei Taufen, Hochzeiten oder Beerdigungen.

Die Gesangsgruppe Moment´s

Wie aufm Land üblich, bin ich natürlich in vielen Vereinen Mitglied und versuche mich meist allerdings als passives Mitglied einzubringen.

Essen auf Räder

Seit 2 Jahren engagiere ich mich zudem noch ehrenamtlich für Essen auf Rädern, für die Gemeinde Deining. Damit ältere oder auch behinderte Personen wenigstens zwei mal pro Woche warmes Essen auf den Tisch bekommen. Hierbei ist das Engagement meiner Fahrerkollegen, aber auch die Möglichkeit der regionalen Herstellung und des Bezugs vom Caritas St. Anna Seniorenheim und seinem Küchenteam besonders erwähnenswert. Über 1700 Essen wurden so bereits von uns an den Mann / Frau gebracht.

Seniorenheim Deining
Teile der Belegschaft der Küche des Seniorenheims St. Anna in Deining.

Kirwalader

Als Kirwalader gingen wir jedes Jahr in Deining von Haus zu Haus und luden unsere Dorfbewohner zu unserer Kirchweih ein. Der ursprüngliche Gedanke hierbei war, in  unserem prosperierenden Dorf den Kontakt zwischen mittlerweile großer Siedlung und ursprünglichen Dorf herzustellen. Hierbei sammelten wir alljährlich, in einer meist 14 tägigen Aktion, für einen guten Zweck in unserer Gemeinde.

Kirwalader
Die Deininger Kirwalader von rechts nach links: Manfred Eiberger, Frieda Eiberger, Markus Mossburger, Hannah Hollweck, Peter Hollweck.

Jakobsweg ab Le Puy

Falls ich dann noch Zeit habe (…….) versuche ich einmal im Jahr den Ausbruch aus meinem Leben. Hierzu müsste ich meinen Gang durch Frankreich auf dem Jakobsweg aufführen. Jedem von euch wünsche ich diese Erfahrung, in einem fremden Land, OHNE jegliche Sprachkenntnis, dies zu erleben und das Leben zu atmen.

Ein besonderes Erlebnis möchte ich jedoch aufführen:

Auf dem Jakobsweg ist die normale Ruhepause in der Regel in Kirchen. Ich kam aus dieser kleinen Kirche und war plötzlich wie gefesselt vor dem Kriegerdenkmal mitten am Friedhof. Immerhin ein kurzes Gedenken dachte ich mir, für die die auf beiden Seiten der Weltkriege gefallenen Soldaten.

Eine wirklich alte Frau kam zu mir und bemerkte an meinem Bonjour (ich kann wirklich nur ca. 4 Worte französisch) meine Herkunft.

Sie erzählte mir, in gebrochenen Deutsch, das 7 Onkel und Ihr Vater und 12 Brüder und Cousins in den beiden Kriegen gefallen sind und diese auf dem Denkmal verewigt sind. Nun 75 Jahre danach lebt Ihre Familie in Frieden, auch in Frieden mit den Deutschen. Unter Tränen gab Sie mir mit, das Sie den Deutschen vergeben hat, und das löste in mir eine Art der tiefen Erschütterung aus. 

Was war, und wie gesagt auf beiden Seiten, für ein Leid zu ertragen und wie oder warum kann man dann dem Jahrhunderte langen ehemaligen Erzfeind Vergebung geben?

Politik insbesondere Europapolitik und das aufeinander zugehen, hat hier vielleicht nicht alles, aber vieles richtig gemacht. Was Ideologie mit uns anstellen kann, war die Warnung die Sie mir extra auf den Weg gegeben hat.

Wir MÜSSEN dieses Europa und den Frieden in dem wir leben wieder mehr wertschätzen.

Conques in der Region Aveyron.

oder meine meist zwölftägigen Ausflüge mit meinem EBIKE.  🙂

Mit dem Ebike (Pedelec) habe ich eine weitere Leidenschaft entdeckt.

Deining – Le Mont Saint Michel

Meine erste Fahrt ging mit meinem Freund Werner Fersch von Deining nach Le Mont Saint Michel an der Atlantikküste Frankreichs.

Werner Fersch bei seiner ersten Panne bei Verdun, Frankreich. Faszinierend & heavy war als wir Anfang April starteten, das wir uns die ersten Tage gegen jegliche Wetter Kapriolen behaupten mussten. Schnee und Sturm die ersten 4 Tage. Tagelang bei Windgeschwindigkeiten von 100 kmh, kommend aus West war es das schwierigste, nicht von der Straße geblasen zu werden.

 

Erschöpfte Ankunft in Le Mont Saint Michel. Hier hat der Sage nach der Erzengel Michael gegen den Drachen gekämpft.

Deining – Barcelona

Als ich danach bemerkt hatte das ich bei extremen Touren eher für mich sein muss, bin ich ich im Jahr 2016 von Deining nach Barcelona gefahren. Das Gefühl alles alleine bewerkstelligen zu müssen und durch das Fahrradfahren in eine Art Meditation zu fallen, hat mich angefixt.

Der Strand von Barcelona. Nicht zu glauben was man per Pedal erreichen kann.

Deining – Konstanza

2017 ging mein Weg von Deining dann der Donau entlang nach Konstanza (Rumänien)

Ankunft in Konstanza am Schwarzen Meer

am schwarzen Meer. Meine bisher längste Tour. 2300 km führten mich bis zum Zielort.

Deining – Liverpool

2018 war es erstmals eine andere Richtung & mein Weg führte mich nach Liverpool. Unzählige Pannen auf den durch Brombeersträucherdornen gesäumten Kanalwegen auf der Insel lehrten mich Mores.

Angekommen in Liverpool by the River Mersey
Pannen Pannen Pannen
Unter anderem dieser Weg nach Liverpool mit vielen kleinen und großen Pannen hat mich mit diversen anderen Lebenserfahrungen Demut gelehrt.

Jedem von euch wünsche ich einmal im Leben eine derartige Tour, sei es zu Fuß auf dem Jakobsweg, oder auf dem Fahrrad in eine Ecke dieses Kontinents, um dieses wunderschöne Europa kennen zu lernen. Ich hoffe das ich einmal die Zeit finde um hier eine Ecke einzurichten um einzeln über diese unvergesslichen Touren zu berichten.

Hochwasser Deggendorf

Schicksalsschläge. und die wenigsten von uns bleiben im Laufe eines Lebens davon verschont.

Mehrere Tage verbrachte ich anfangs alleine beim Säcke abfüllen in Deggendorf & dann als ich dann ein Anfrage in Facebook gemacht hatte, mit guten Bekannten und auch Menschen die sich einfach so über Facebook gemeldet hatten bei Fischerdorf / Altholz, um einem Gehöft in größter Not zu helfen.

Säcke abfüllen in Deggendorf

 

Unvorstellbar wie ganze Landstriche derart von der Flut des gebrochenen Damms überrollt wurden.

Der Stadel des betroffenen Hofes weit überflutet. Wie Sie hier sehen bis zur vierten Ziegelreihe. Die Hühner und ein paar Schweine wurden auf den Dachboden des Stadels gebracht und überlebten dort doch nur knapp.

Im Haus stand das Wasser bis zur Decke und die Bewohner retteten sich in den ersten Stock.

 

Bei ablaufendem Wasser wurden wir von der Bundeswehr zu dem Gehöft gebracht. Allen Helfern die damals mitgefahren sind, an dieser Stelle nochmal ein herzliches „Vergelts Gott“ fürs helfen.

Für den geschädigten Hof und dessen Bewohner sammelten wir später als  Kirwalader in Deining Geld und wurden wiederum von der Hilfsbereitschaft der Deininger Bürger fast erschlagen.

Für alle die sich vorstellen können, in einem Katastrophenfall mal mitzuhelfen hier ein toller Link: http://www.teambayern.info

mein persönliches (kleines) Schicksal

Falls sich jemand mal gefragt hat, wieso ich doch so eine komische Gangart drauf habe, hier die Erklärung: Gesundheit ist ein hohes Gut. Leider hat mich das Leben gelehrt das dies nicht unbedingt auf jeden zutreffen muss. Unser elterlicher Hof brannte 1982 (vermutlich ausgelöst durch Brandstiftung) vollständig ab. Verschont wurde hierbei nur das Wohnhaus. 

Bei einem schweren landwirtschaftlichen Betriebsunfall am 23.12.1982, wurde mir als damals 10 jähriger das linke Bein, durch eine im Ausweich Stall befindliche Entmistungsanlage, abgetrennt (und wieder im Krankenhaus zu Neumarkt so gut als möglich dran gemacht). Seither lebe ich mit meiner Behinderung und nehme die eine und die andere Herausforderung an, mit der Erkenntnis und dem Wissen, das es viele andere gibt, die mit einem deutlich größeren Handicap leben müssen. 

Echte Freunde?

Es gibt Sie, wenn auch nicht viele, da das übliche Leben eines jeden, einen doch nicht die Zeit gibt Freundschaften zu pflegen.

Ein Wiedersehen mit meinen Abholern in Barcelona: Mein Vater, Berthold Anders & Werner Fersch.

Hollweck Peter

PS: unsere  Firmenwebsite ist http://ihretankstelle.de/

bei weiteren Fragen zu meinem Leben gerne einfach kommen und reden.

Denn „s´ren bringd dLeid zam“

lg

Peter Hollweck

 

Impressum

Angaben gemäß § 5 TMG:

Hollweck Peter

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Peter Hollweck

Kontakt:

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E-Mail: hollweckp@gmail.com

Streitschlichtung

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Quelle: Impressum-Generator von anwalt.de

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